Historisches Seminar der Universität Bonn
Prof. Dr. Ingrid Heidrich

Vorlesung - SS 2001 Geschichte Italiens von den langobardischen Eroberungen bis zum Durchbruch der kommunalen Bewegung (6.-12. Jh.)

I. Gliederung

1. Langobardische Eroberungen und Strukturen langobardischer Herrschaft
- Einführung: geographische Landesgliederung, Straßensystem aus römischer Zeit, Situation nach den Eroberungen Kaiser Justinians (527-565)
- die langobardischen Eroberungen: Verlauf, Räume
- wichtigste Quellen
- Könige und Herzöge. Nachfolgeregelungen im Königtum. Zentren der Königsherrschaft. Königsgut. Stadtkultur und Gastaldate

2. Gesellschaft, Kirche, Außenbeziehungen und Kriege
- Siedlung, scarae, Arimannen, soziale und rechtliche Gruppen
- Kirchliche Strukturen: Mailand, Aquileja; Ravenna und Rom. Ende des Arianismus seit Mitte 7. Jh.
- Langobarden und Bayern; Langobarden und Merowinger/Karolinger
- Langobarden und Byzanz; die Sondersituation Venedigs
- die Eroberungen der Könige Liutprand (712-744) und Aistulf (749-756)
- die Beziehungen zwischen den Päpsten und den Karolingern Karl Martell und Pippin d.J.; die Entstehung des Kirchenstaates

3. Karl d. Gr. und Italien
- Fränkische Eroberung des Langobardenreiches 774. Stellung des Kirchenstaates. Unterkönigtum seit 781
- Königshöfe, Königsboten, Kapitularien, Recht und Rechtsprechung. Das Herzogtum Benevent.
- königliche Privilegien für Kirchen und Klöster

4. Kaisertum und Papsttum bis zur Mitte des 9. Jh.
- die Kaiserkrönung Karls 800 und die vorsorglichen Nachfolgeregelungen von 806 und 817 hinsichtlich Italiens
- die Mitkaisererhebungen von 813 und 817. Lothars Herrschaft in Italien. Die Constitutio Romana von 824. Kaiserkrönungen durch Päpste 816, 823 und 850
- die nordalpine Zuwanderung. Italien in den Bruderkriegen zwischen 830 und 843.
- das langobardische Herzogtum Benevent. Die arabische Eroberung Siziliens und ihre Folgen. Kaiser Ludwig II.

5. Vom Tod Kaiser Ludwigs II. (875) bis zum Tod Kaiser Berengars (924)
- die späten Karolinger in Italien (Karl d. Kahle, Karl III., Arnulf), die Spoletiner Wido und Lambert, Berengar von Friaul und Ludwig v. d. Provence
- Ungarneinfälle, wirtschaftliche und kulturelle Situation
- Rom, stadtrömischer Adel und Papsttum

6. Erzählende Quellen. Die Sonderstellung Venedigs im 9. und 10. Jh.
- Agnellus von Ravenna. Die Gesta Berengarii. Die Chronik von Salerno. Liudprand von Cremona
- Venedig und Byzanz; Venedig, die Karolinger und die Ottonen

7. Italien vom Tod Kaiser Berengars 924 bis zum Tod Ottos II. 983
- Bischöfe, Städte und Adel in Nord- und Mittelitalien
- Adelsherrschaft und Papsttum in Rom
- die Kämpfe um das Königtum. Erneuerung des Kaisertums durch Otto I. 962
- Intensivierung der ottonischen Herrschaft nach 962; Byzanz und Süditalien

8. Die Herrschaft Ottos III. und Heinrichs II. in Italien
- Kaiserin Theophanu und Johannes Philagathos. Kaiserin Adelheid
- kaiserliches Itinerar, Gerichtsbarkeit und Bistumsbesetzungen durch Otto III. nach 996. Itinerar, Gerichtsbarkeit und Bistümer Italiens unter Heinrich II. Die "Honorantie civitatis Papie"
- Rom, Süditalien unter Otto III. und Heinrich II.

9. Herrschaft und Präsenz der vier Salier in Italien. Geschichte Mailands im 11. Jh.
- Italienzüge Konrads II., Heinrichs III., Heinrichs IV., Heinrichs V.
- königliche/kaiserliche und missatische Gerichtsbarkeit. Bistumsbesetzungen.
- Markgrafen und Markgräfinnen von Tuszien/Toskana
- Mailänder Valvassorenaufstand (Konrad II.), Mailänder Pataria (Heinrich III., Heinrich IV.), Anfänge der Mailänder Kommune. Mailänder Geschichtsschreibung.

10. Normannen und Byzanz im Italien des 11. Jh. - Die Anfänge der Rechtsgelehrsamkeit
- Verlauf und Konsequenzen der normannischen Eroberungen in Süditalien
- Kontakte und Konflikte zwischen Rom und Konstantinopel
- Rechtspraxis und Rechtssammlungen des 11. Jh. in Mittel- und Norditalien

11. Die Kommune in Genua, Rom und Lodi (Nähe Mailand) bis zur Zeit Friedrichs I. Barbarossa
- compania und Kommune in Genua
- die römische Kommune in der frühen Stauferzeit
- Probleme um die Kaiserkrönungen Heinrichs V., Lothars von Supplinburg, Friedrichs I.
- die Geschichtsschreibung in Lodi: Otto und Acerbus Morena

II. Handbücher und Überblicksmonographien (Auswahl)

Handbuch der europäischen Geschichte (Gesamthg. T. Schieder), Bd 1 hg. v. T. Schieffer, 1979, Bd 2, hg. v. F. Seibt, 1987.

Handbuch der europäischen Wirtschafts- und Sozialgeschichte Bd 2. Mittelalter, hg. v. A. van Houtte, 1980.

G. Barni, G. Fasoli, L'Italia nell'alto medioevo, 1971 (von der Völkerwanderung bis 1024, populärwissenschaftlich, anschaulich, bebildert).

O. Capitani, Storia dell'Italia medievale. 410-1216, 3. Aufl., 1992.

G. Fasoli, I re d'Italia, 1949.

V. Fumagalli, Il regno italico (= Storia d'Italia t. 2), 1978 (stark sozial- und wirtschaftsgeschichtlich orientierte Darstellung des Zeitraums von 774 bis 1024).

F. Gregorovius, Geschichte der Stadt Rom im Mittelalter vom V. bis XVI. Jahrhundert (unverzichtbare, materialreiche Darstellung durch einen Gelehrten des 19. Jh., in 14 Büchern, für unseren Zeitraum Buch 4-7), Neuausg. v. W. Kampf, 2 Bde, 1953/54.

L. M. Hartmann, Geschichte Italiens im Mittelalter Bd 1-4, 1897-1915, ND 1969 (für uns Bd 3, 4).

F. Tichy, Italien. Eine geographische Landeskunde, 1985.

Empfohlenes fachspezifische Nachschlagewerk: Lexikon des Mittelalters.

III.Bibliographische Hilfsmittel, Tagungsberichte und Zeitschriften (Auswahl)

Bibliographien:
Italien im Mittelalter. Neuerscheinungen von 1959-1975, bearb. v. A. Haverkamp, HZ Sonderheft 7, 1980.
International Medieval Bibliography (IMB): laufende Bibliographie seit 1967.
Medioevo Latino (ML). Bollettino bibliografico della cultura europea dal secolo VI al XIII, hg. v. C. Leonardi u. a. Bd 1ff, 1980ff.

Tagungsberichte:
Atti del Congresso sull'Alto Medioevo, Spoleto (seit 1950).
Settimane di studio del centro italiano di studi sull'alto Medioevo (seit 1953) (Settimane).

Zeitschriften:
Bullettino dell'Istituto storico italiano per il Medioevo (BIM).
Quellen und Forschungen aus italienischen Archiven und Bibliotheken (QFIAB) (Zeitschrift hg. v. Deutschen Histor. Institut in Rom).

IV. In der Vorlesung zitierte Quelleneditionen

Scriptores rerum Italicarum, hg. v. L. A. Muratori u. a., 24 Bde, 1723-1885.

Rerum Italicarum scriptores (RIS bzw. RRIISS bei mehreren Bänden), versch. Hgg., erscheinen seit 1900.

Fonti per la storia d'Italia, hg. v. Istituto storico italiano. Dort Bd 35 die Urkunden Berengars, Bd 36 die Urkunden Widos und Lamberts von Spoleto, Bd 37 die Urkunden Ludwigs III. und Rudolfs II., Bd 92, 96, 97 I Placiti: die Gerichtsurkunden vom 8. bis Anfang 12. Jh.

Zahlreiche Quellen zur italienischen Geschichte und zu den Päpsten in den Monumenta Germaniae Historica (MGH), z. B.:
Die Urkunden der Karolinger, die in Italien herrschten, Karls d. Gr., Lothars I., Ludwigs II. in MGH Diplomata Karolinorum; die Urkunden Ottos I., Ottos II., Ottos III., Heinrichs II. und Arduins in MGH Diplomata regum et imperatorum Germaniae.
Papstbriefe: Codex Carolinus (Papstbriefe an die frühen Karolinger) hg. v. W. Gundlach in MGH Epistolae III; ausgewählte Papstbriefe an Karl d. Gr. und Ludwig d. Fr., hg. v. K. Hampe in MGH Epistolae V; Briefe der Päpste Nikolaus I. und Hadrians II., hg. v. E. Perels in MGH Epistolae VI; Briefe und Register Johanns VIII., Briefe und Registerfragment Stephans V., Briefe des Formosus, Briefe Ludwigs II. (unterschiedl. Hgg.) in MGH Epistolae VII.
Die Werke Liudprands von Cremona in MGH SS rer. Germ. in us. scholar. 41, hg. v. J. Becker,1915
Arnulf von Mailand in MGH SS rer. Germ. in us. scholar. 67, hg. v. C. Zey, 1994.

Lateinisch-deutsche Parallelausgaben der Werke Liudprands in: Ausgewählte Quellen zur deutschen Geschichte des Mittelalters, Freih. vom Stein-Gedächtnisausg. Bd 8, Quellen zur Geschichte der sächsischen Kaiserzeit ; der Werke des Otto und Acerbus Morena von Lodi, sowie von Auszügen aus den Genueser Annalen ab 1164 in ebd. Bd 17a.

C. Brühl und C. Violante, Die "Honorantie civitatis Papie". Transkription, Edition und Kommentar, 1983.

V. Monographische Überblicksdarstellungen zu Einzelfragen (Auswahl)

F. Bougard, La justice dans le royaume d'Italie de la fin du VIIIe siècle au dèbut du XIe siècle, 1995 (= Bibliothèque des Ecoles francaises d'Athènes et der Rome 291).

C. Brühl, Fodrum, gistum, servitium regis. Studien zu den wirtschaftlichen Grundlagen des Königtums im Frankenreich und in den fränkischen Nachfolgestaaten Deutschland, Frankreich und Italien vom 6. bis zur Mitte des 14. Jahrhunderts, 2 Bde, 1968 (= Kölner Histor. Abhandlungen Bd 14.1 und 2) (Informationen über Itinerare, Grablegen, Krönungen, Pfalzen, Abgaben, Gastung, Krongut).

R. Bünemann, Robert Guiskard 1015-1085: ein Normanne erobert Süditalien, 1997.

Byzanz und das Abendland im 10. und 11. Jahrhundert, hg. v. E. Konstantinou, 1997.

P. Darmstädter, Der Bestand des Reichsgutes in der Lombardei und Piemont (568-1250), 1895.

A. M. Drabek, Die Verträge der fränkischen und deutschen Herrscher mit dem Papsttum 754-1020, 1976.

J. Ficker, Forschungen zur Reichs- und Rechtsgeschichte Italiens, 4 Bde, 1868-1874.

J. Fischer, Königtum, Adel und Kirche im Königreich Italien (774-875).

E. Goez, Beatrix von Canossa und Tuszien, 1995.

E. Hlawitschka, Franken, Alemannen, Bayern und Burgunder in Oberitalien (774-962). Zum Verständnis der fränkischen Königsherrschaft in Italien, 1960.

H. Keller, Adelsherrschaft und städtische Gesellschaft in Oberitalien (9.-12. Jh.), 1979.

H. Krahwinkler, Friaul im Frühmittelalter. Geschichte einer Region vom Ende des 5. bis zum Ende des 10. Jahrhunderts, 1992 (= Veröffentlichungen des Instituts f. österr. Geschichtsforschung 30).

Otto III. - Heinrich II.: eine Wende?, hg. v. B. Schneidmüller, 1997 (Mittelalter-Forschungen 1).

R. Pauler, Das regnum Italiae in ottonischer Zeit. Markgrafen, Grafen und Bischöfe als politische Kräfte, 1982 (= Bibliothek des Deutschen Histor. Instituts in Rom Bd 54). - Dazu L. Auer, Zur ottonischen Herrschaftspraxis in Italien. Bemerkungen zu R. Paulers "Regnum Italiae", in: MIÖG 94 (1986) S. 175-181.

R. Poupardin, Etude sur les institutions politiques et administratives des principautés lombardes de l'Italie méridionale, 1907.

Feodor Schneider, Die Reichsverwaltung in der Toscana von der Gründung des Langobardenreiches bis zum Ausgang der Staufer (568-1268), 1914.

K. Schrod, Reichsstraßen und -verwaltung im Königreich Italien (774-1197), 1931.

P. Toubert, les structures du Latium médiéval. Latium méridional et la Sabine du 9e à la fin di 12e siècle, 1973 (= Bibliothèque de l'Ecole francaise d'Athènes et de Rome fasc. 121).

VI. Speziellere Literatur in Zeitschriften und Sammelbänden (Auswahl)

P. Classen, Italien zwischen Byzanz und dem Frankenreich, in: Nascita dell'Europa carolingia: un'equazione da verificare, in: Settimane 27.2 (1981) S. 919-967.

P. Delogu, Ricerche sull'aristocrazia carolingia in Italia; Teil 1: L'Istituzione comitale nell'Italia carolingia, Teil 2: Strutture politiche e ideologia nel regno di Ludovico II, in: BIM 79 (1968) S. 53-114, 137-189.

G. Dilcher, Bischof und Stadtverfassung in Oberitalien, in: ZRG GA 81 (1964) S. 225-266.

J. Ferluga, l'Italia bizantina dalla caduta dell'esarcato di Ravenna alla metà del secolo IX, in: Bisanzio, Roma e l'Italia nell'alto medioevo, in: Settimane 34 (1988) S. 169-208.

V. Fumagalli, Il potere civile dei vescovi italiani al tempo di Ottone I, in: I poteri temporali dei vescovi in Italia e in Germania nel medioevo, hg. v. C. G. Mor und H. Schmidinger, 1979 (= Annali dell'Istituto storico italo-germanico 3) S. 77-86.

E. Goez, Die Markgrafen von Canossa und die Klöster, in: DA 51 (1995) S. 83-114.

E. Hlawitschka, Die Widonen im Dukat von Spoleto, in: QFIAB 63 (1983) S. 20-92.

A. Hofmeister, Markgrafen und Markgrafschaften im italienischen Königreich in der Zeit von Karl d. Gr. bis auf Otto d. Gr. 774-962, in: MIÖG Erg.bd 7 (1907) S. 215-435.

H. Keller, Militia. Vasallität und frühes Rittertum im Spiegel oberitalienischer miles-Belege des 10. und 11. Jh., in: QFIAB 62 (1982) S. 59-118.

Ders., Zur Struktur der Königsherrschaft im karolingischen und nachkarolingischen Italien. Der "consiliarius regis" in den italienischen Königsdiplomen des 9. und 10. Jahrhunderts, in: QFIAB 47 (1967) S. 123-223.

K. Schmid, Zur Ablösung der Langobardenherrschaft durch die Franken, in: QFIAB 52 (1972) S. 1-36.

W. Chr. Schneider, Heinrich II. als "romanorum rex", in: QFIAB 67 (1987) S. 421-446.

T. Struve, Heinrich IV. und die fideles cives der städtischen Kommunen Oberitaliens, in: DA 53 (1997) S. 497-553.

C. Zey, Zu Editionen und Interpretationen von Mailänder Geschichtswerken des Hoch- und Spätmittelalters, in: DA 56 (2000) S. 179-199.

VII. Zeittafeln

1. Die wichtigsten Langobardenkönige

Alboin 568-572
Authari 584-590, heiratet Theudelinde, Tochter des bayerischen Herzogs, Agilolfingerin
Agilulf 591-615/16, heiratet 590 Autharis Witwe Theudelinde, Regentin für ihren Sohn Adaloald (gest. 625/26), stirbt 627/28. Adaloald wird durch einen Schwiegersohn Agilulfs und Theudelindes (Mann von deren Tochter Gundeperga), Arioald (625/26-636), gestürzt. Nach Arioalds Tod:
Rothari (636-652) heiratet dessen Witwe Gundeperga. Nachkommen und Verwandte von Agilulf/Theudelinde bzw. Rothari/Gundeperga stellen bis 712 die Langobardenkönige ("bayerische Linie"). Dann Abbruch des Familienzusammenhangs.

Langobardenkönige des 8. Jh. Zeitgenössische Karolinger
Liutprand 712-744 Karl Martell 714(717)-741
Ratchis 744-749 und erneut 756-757 Karlmann und Pippin d. J.741-747
Aistulf 749-756 Pippin d. J. 747-768 (ab 751 König)
Desiderius 757-774 Pippin d. J., ab 768 Karl d. Gr. und dessen Bruder Karlmann, ab 771 Karl d. Gr. allein, der nach dem Sieg über Desiderius sich auch als König der Langobarden tituliert. Kaiser 800. Seit 781 sein Sohn Pippin Unterkönig in Italien (gest. 810), dann dessen Sohn Bernhard (gest. 818).

2. In Italien herrschende Karolinger des 9. Jh.

Ludwig d. Fr., Ks. 814-840. Bis 818 Bernhard Unterkönig in Italien, ab 822 Lothar I.
Lothar I., Ks. 817-855
Ludwig II. Kg. v. Italien ab 844, Ks. ab 850, gest. 875
Karl II. (d. Kahle), Kg. des westfränkischen Reiches, in Italien seit 876, Ks., gest. 877
Karl III. (der Dicke), Kg. des ostfränkischen Reiches, in Italien seit 881, Ks., gestürzt 887, gest. 888
Arnulf (v. Kärnten), Kg. des ostfränkischen Reiches, in Italien seit 896, Ks., gest. 899

3. Italien unter den sog. "Nationalkönigen"

Berengar von Friaul 888-924, seit 915 Ks.
Wido von Spoleto 889-894, Ks. 891, und sein Sohn Lambert von Spoleto, Ks. 892, gest. 898
Ludwig (d. Blinde) v. d. Provence/Niederburgund 901 Ks., gest. wahrscheinlich 928
Hugo (v. Arles) 926-947, gest. 948
Lothar, Sohn Hugos, 947-950
Berengar von Ivrea als Gegner, dann Unterkönig unter Otto I., gest. 966
Arduin von Ivrea 1002-1015, als Gegner Heinrichs II.

Für die Herrschaftszeiten der sächsischen Kaiser Otto I., Otto II., Otto III. und Heinrich II., die in Italien herrschten, für die Herrschaftszeiten der salischen Kaiser Konrad II., Heinrich III., Heinrich IV., Heinrich V. und für die Pontifikatsjahre der Päpste s. H. Grotefend, Taschenbuch der Zeitrechnung des deutschen Mittelalters und der Neuzeit, versch. Auflagen.


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